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BenQ kehrt mit dem W5800 ins Premium-Heimkinosegment zurück. Der Laser-DLP-Projektor wartet mit einem motorisierten 1,6-fach-Zoom, HDR10+ Support und nativer DCI-P3-Farbdarstellung auf.
Die pixelgenaue 4K-Darstellung wird durch die bewährte XPR-Pixelshift-Technologie sichergestellt. Statt HDMI-2.1-Schnittstellen setzt BenQ auf HDMI-2.0-Bandbreite. Das Funktionsspektrum wird durch einen eARC-Port aufgewertet, der die Weiterleitung von Audiosignalen im 7.1-PCM- und Dolby-Atmos-Format ermöglichen soll.
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BenQ verspricht eine besonders exakte Farbkalibrierung ab Werk und ein flexibles HDR-Tonemapping, um Filme besonders natürlich und detailgetreu wiederzugeben. Der W5800 punktet darüber hinaus mit einem flexiblen Lens-Shift, einem geringen Betriebsgeräusch, einem integrierten Filmmaker-Mode und einer optionale Zwischenbildberechnung. Dank einer digitalen Kontrastanpassung und eines dynamischen Laserlicht-Dimmings soll die Kontrastdarstellung des W5800 zudem überzeugender ausfallen, als es die verbaute Technik andeutet.
Vergleichsweise zurückhaltend fallen die technischen Daten aus: Eine Helligkeitsangabe von 2600 Ansi-Lumen, das verbaute 6-Segment-Farbrad (RGB-RGB-Bauweise) und der eingesetzte 0,47-Zoll-DMD-Chip waren in der Vergangenheit bereits in der 2000-Euro-Klasse zu finden und BenQs ältere X3000i-Modelle beinhalteten für knapp 2300 Euro einen kontraststärkeren 0,65-Zoll-DMD-Chip. Somit bleibt abzuwarten, ob die HDR-Bildqualität des W5800 tatsächlich den Preis von knapp 5000 Euro rechtfertigt.